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FranzBrück
  • Im Berlin der Nachkriegszeit wurden ganze Stadtteile neu aufgebaut – so entstand auch das Hansaviertel. In kürzester Zeit wurde neuer, bezahlbarer Wohnraum hochgezogen. Und dieses Mekka der Bauhausarchitektur steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Die Diptychen eröffnen eine neue Sichtweise auf das Kultviertel: Jedes Bild steht für sich allein und im Paar verschmelzen sie zu einem skulpturalen Objekt.

    • Hansaviertel Berlin

      Das Thema Wohnen ist aktueller denn je. Es betrifft jeden und ist ein Dauerthema quer durch alle Gesellschaftsschichten. Im Jubiläumsjahr von 100 Jahre Bauhaus lohnt ein Blick auf das Hansaviertel. Es entstand in der Nachkriegszeit zu der Wohnungen Mangelware waren. Tausende Menschen suchten ein Zuhause. Andere Ausgangslage aber gleiche Situation haben wir heute. In den Städten fehlt es an Wohnraum.

      Anfang des Jahres wurde in der Pinakothek München die Ausstellung „Die Neue Heimat“ (1950 – 1982) gezeigt. Diese gab Einblicke wie in der Nachkriegszeit möglichst schnell, viel und bezahlbarer Wohnraum entstand. Ganze Stadtviertel wurden hier auf dem Reisbrett entworfen. Die Interbau 1957 fällt in diese Zeit. Mit ihr versuchte man neue Wohnungsformen und -konzepte zu erkunden und finden. Es entstand ein sehr facettenreiches und attraktives Wohnviertel, das Hansaviertel.

      Es beteiligten sich Architekten aus der ganzen Welt ein neues Stadtquartier für die Berliner zu planen und bauen. Viele der Architekten kamen vom Bauhaus. Max Taut, Alvar Aalto, Oscar Niemeyer, Walter Gropius und viele mehr errichteten ein Stadtviertel welches unverkennbar vom Bauhaus beeinflusst ist. Wie steht das Hansaviertel 62 Jahre später da? Es hat immer noch eine der höchsten Dichten von Berlin und liegt quasi im grünen. Ein Ansässiger Wohnungsmakler sagte mir die Wohnungen seien nach wie vor sehr begehrt. 1995 wurde das gesamte Hansaviertel unter Denkmalschutz gestellt.

      Das Hansaviertel tausendfach fotografiert;
      wie zeigt man etwas altes und erschafft dabei etwas neues?
      „Form follows function“ ist einer der berühmtesten Sätze aus dem Bauhaus und hat mich nicht mehr losgelassen. Ständig präsent beim entwickeln des Projektes gab dieser Satz/Gedanke den entscheidenden Impuls. So nahm ich zwei Bilder des Niemeyer Haus, aus zwei verschiedenen Perspektiven auf. Als ich die zwei Bilder auf dem Leuchttisch sah sprang der Funke ganz über und es begann die Arbeit an den Diptychen. Damit öffneten sich ganz neue Darstellungsformen und Sichtweisen. Es scheint wie eine weitere Dimension. Jedes Bild steht für sich allein und im Paar verschmelzen sie zu einem, manchmal skulpturartigen Objekt.

  • Singapur hat eine außergewöhnliche Antwort auf Bevölkerungswachstum, steigende Mieten und Verdrängung: Viele Wohnungen sind staatlich gefördert und werden auf Lebenszeit geleast. Während sich die architektonische Grundstruktur der Gebäude kaum verändert, werden die Fassaden alle 5 Jahre neu gestrichen – in welchen Farben, entscheiden die Mieterinnen und Mieter. Die Serie zeigt den urbanen Wandel aus Sicht derer, die ihn mitgestalten – eingefangen durch einen erhöhten Kamerastandpunkt.

    • Singapore colours

      Wohnen ist eins der großen Themen unserer Zeit. In Zeiten einer steigenden Population; Zeiten in denen Menschen in Hongkong in Käfigen leben; Zeiten von weltweit stark steigenden Mieten in den Ballungsräumen und Verdrängung von Bevölkerungsschichten an den Stadtrand. Stellt sich die Frage: Wie wollen wir wohnen und wie kann jedem Menschen ein Zuhause gegeben werden?

      Singapur geht hier einen einzigartigen Weg: 82% der Bevölkerung lebt in staatlich gefördertem Wohnraum, der auf 99 Jahre geleast wird. Einmal eingezogen lebt ein jeder meist sein ganzes Leben in einer solchen Wohnung. Blocks formen eigenständige Nachbarschaften mit Schulen, Supermärkten, Kliniken und Hawkercentern. Die Geschichte des “Housing & Development Board“ (HDB) beginnt Anfang der 70iger und deren Architektur entwickelte sich seither beständig fort.

      Die Architektonische Grundstruktur ist sehr ähnlich und verändert sich nur langsam. Dem entgegen steht der äußere Eindruck der Architektur mit sehr facettenreichen Fassadengestaltungen. Es gibt schier unendliche Farbenvariationen. Manche Fassaden enthalten Elemente wie aus anderen Epochen, manche wirken sehr modern und wieder andere scheinen mit Legosteinen gebaut zu sein. Dadurch entsteht eine ungeheure Vielfalt, die hier in Form von Fotografie erlebt werden kann…

      …Sie tauchen ein in das Lebensgefühl eines Bewohners und schauen aus deren Fenster.
      Sie sehen was er sieht und können nachempfinden wie es ist tag ein tag aus diese Aussicht zu sehen. Es ist ein gewaltiger Unterschied eine feuer rote, quietsche gelbe oder neutral weisse Fassade zu sehen. Für mich ist es immer ein spannender Moment ein Areal das erste mal zu betreten und auf mich wirken zu lassen.

  • Keine Straßenlaternen, keine Scheinwerfer, kein Mondschein: Die Aufnahmen aus „Stadtlicht“ sind in klaren und mondlosen Nächten, fernab von Städten entstanden. Erst durch die lange Belichtungszeit wird ein Strahlen am Horizont sichtbar: hier verdichten sich Tausende Lichtquellen aus der Ferne und zeichnen eine Explosion auf den Diafilm, die das Licht der Sterne in den Schatten stellt.

  • Im Fokus: Punkte, Linien, Muster aus Licht. Im Hintergrund: Das Dunkel der Nacht. Ikonische Bauwerke wie der Eiffelturm, die Galeries Lafayette oder das Sony Center sind ins Negativ umgekehrt und auf ihre Lichtquellen reduziert. Dadurch wirken sie grafisch, fast zweidimensional, wie Kreidezeichnungen auf einer Tafel. Erst bei genauem Hinsehen offenbart sich ihre räumliche Gestalt.